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Manchmal ist ein langer Atem nötig
Angefangen
hat alles mit einem bildhaften Eindruck. Ich sah eine Armee von jungen Leuten.
Hinter ihnen standen segnend Erwachsene. Dieses Bild hat mich tief bewegt und
nicht mehr losgelassen. "Was Herr, willst du mir damit sagen?", war meine
Frage.
Heute, einige Jahre später, weiß ich es: Die junge Generation braucht unseren Schutz und unser Gebet. Schnell hatte ich eine Gebetspartnerin gefunden. Wir wollten nicht nur für die eigenen Kinder beten, sondern für die vielen anderen jungen Menschen mit ihren unterschiedlichen Problemen.
Dann lernten "Deborah Arise" kennen, eine Gebetsinitiative von Frauen für Frauen. Wir haben daraufhin angefangen, uns regelmäßig zum Gebet zu treffen. Wir beten, indem wir mehr das verheißungsvolle Wort Gottes proklamieren, als den oft jammervollen Zustand einzelner junger Leute zu beklagen. Seitdem sind einige Jahre vergangen - und nur wenige treue Beter sind übrig geblieben. Mein Herzensanliegen - und ich glaube fest daran, dass es auch Gottes Anliegen ist - ist nach wie vor das Gebet für die junge Generation. Sie hat mit vielen Herausforderungen zu kämpfen: Werteverfall, Reizüberflutung, Verführung, Arbeitslosigkeit, zerstörte Familienbeziehungen. Ich möchte ermutigen, das Herzensanliegen Gottes aufzugreifen, um einen Schutzwall um die jungen Leute zu errichten. Dabei ist es mir wichtig, dass dies von anderen Männern und Frauen, Vätern und Müttern auch gesehen wird. Unsere Kinder brauchen unser Gebet. Gemeinsam sind wir stark. Das Gebet des Gläubigen vermag viel, wenn es ernstlich ist.
Wie aber beginnen?
Wo zwei oder drei zusammen sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen, sagt uns Gott in der Bibel zu. Er ist ein hörender Gott! Ein Beispiel. Wir sind fast verzweifelt, als einer unserer Söhne, der sich mit 12 Jahren für Jesus entschieden hatte, schon drei Jahre später daraus keine Konsequenzen mehr zog. Immer wieder brachten wir ihn im Gebet vor Gott. Menschlich gesehen konnten wir uns nicht vorstellen, dass sich seine Abkehr vom Glauben jemals ändern würde. Dennoch beteten wir weiter. Erst 15 Jahre später kam unverhofft die Wende. Ja manchmal brauchen wir einen langen Atem. Aber Gott ist treu und was er zusagt, das hält er gewiss.
Fürbitte ist ein zentrales Anliegen. Denn an Gottes Segen ist alles gelegen. Wir von Team.F brauchen diesen Segen für unsere Familienarbeit. Und wir brauchen diese junge Generation für unser aller Zukunft.
Elke Houben