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Geschrieben von: Siegbert Lehmpfuhl
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Freitag, den 05. August 2011 um 19:12 Uhr |
Leiter von Team.F in einer Stellungnahme zur Meldung des Statistischen Bundesamtes: In Deutschland werden viel zu wenig Kinder geboren!
Die vollständige Meldung finden Sie unter idea.de
Team.F: Ehe und Familie stärken
Auch die christliche Ehe- und Familieninitiative Team.F (Lüdenscheid) widerspricht der Ansicht, dass die Misere vor allem durch mehr Betreuungsplätze für Kleinkinder überwunden werden könne. „Diese Argumentation ist mir zu flach“, sagte Siegbert Lehmpfuhl (Rangsdorf bei Berlin) vom Leitungsteam der Organisation. Einen wesentlichen Grund für den Kindermangel sieht er im Individualismus in der Gesellschaft, der den Grundsatz propagiere „Kümmere dich vor allem um dich selber“. Deshalb sei es notwendig, Ehen und Familien zu stärken, denn sie könnten Kindern am besten Geborgenheit, soziale Kompetenz und Orientierung vermitteln. Außerdem müsse man den Menschen deutlich machen: „Wer ein Kind bekommt, trägt damit entscheidend dazu bei, die Zukunft zu gestalten.“ Laut Lehmpfuhl fehlt heute auch der Mut, trotz wirtschaftlich unsicherer Zeiten Ja zum Kind zu sagen: „Viele sind der Meinung, dass zunächst alle Lebensrisiken abgesichert sein müssen.“ Dies sei in früheren Krisenzeiten, etwa nach dem Zweiten Weltkrieg, anders gewesen: „Da herrschte Aufbruchstimmung.“ Lehmpfuhl ist auch Vorsitzender der Initiative „Marriage Week – Woche der Ehepaare“, die jeweils im Februar stattfindet und mit zahlreichen Aktionen zur Stärkung der Ehe beitragen will. In diesem Jahr beteiligten sich daran rund 20.000 Bürger. Lehmpfuhl beklagte, dass die Woche kaum ideelle Unterstützung aus der Politik erhalte. Dies gelte auch für die CDU/CSU.
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