Zu Familien

TEAM.F ermutigt Mütter und Väter, insbesondere die Alleinerziehenden, ihre Erziehungskraft und -weisheit aus der persönlichen Beziehung zu Gott-Vater zu schöpfen. ER ist der beste Mentor für gute Elternschaft! Wenn Eltern als Kinder Gottes von seiner Liebe ergriffen sind, sich von Gott leiten und korrigieren lassen, werden sie die drei Grundsäulen der Erziehung - Liebe, Unterweisung und Konsequenz - aus eigener Erfahrung wesentlich besser umsetzen können.

Problemstellung:

Zunehmend mehr Mütter und Väter sind in der Erziehung ihrer Kinder unsicher und fühlen sich überfordert, Geborgenheit zu schenken, Werte weiterzugeben und liebevoll Grenzen zu setzen. Die Zahl der Alleinerziehenden wächst. Kinder werden immer früher und länger in die Obhut anderer Erzieher gegeben. Die Folgen bei einer zunehmenden Zahl von Kindern sind Verhaltensstörungen und Konzentrationsschwächen, Einsamkeit und Aggressionen, eine körperliche Fehl- und geistige Unterernährung.

Biblische Maßstäbe:

  • Mütter und Väter tragen gleichermaßen Verantwortung für Pflege, Erziehung und Ausbildung ihrer Kinder. Zwischen der Autorität des Vaters und der Mutter wird kein Unterschied gemacht (siehe 5. Mose 6, 6-9; Sprüche 1, 8; Epheser 6, 1-4).
  • Kinder sind eine Gabe - ein Geschenk - Gottes (siehe Psalm 127, 3) an deren Eltern. Eltern tragen die Hauptverantwortung für die Erziehung ihrer Kinder, Gemeinde und Gesellschaft haben unterstützende Funktion.
  • Das Vorbild für gute Elternschaft finden wir in Gott-Vater selbst: Von ihm kommt alle Elternschaft, ihn sollen wir nachahmen (siehe Epheser 3, 14-15; 5, 1). So wie der himmlische Vater uns als seinen "Kindern" begegnet, können Eltern lernen, mit ihren Kindern umzugehen.
  • Die Grundzüge des Umgangs Gottes mit uns zentrieren sich um bedingungslose Liebe, umsichtige Leitung und Unterweisung aber auch konsequentes Eingreifen bei Ungehorsam (siehe 1. Johannes 4, 8; Psalm 32, 8-9).
  • Gottes Fürsorge gilt insbesondere den Alleinerziehenden und den Kindern, die von Vater oder Mutter verlassen sind (siehe Jakobus 1, 27; Psalm 27, 10). Die Gemeinde hat die Aufgabe, sie zu integrieren und zu unterstützen.