Zur Sexualität

TEAM.F betont, dass Sexualität eine gute Gabe Gottes ist und ermutigt Ehepartner, sie in ihrer Ehe ganzheitlich und rücksichtsvoll zu leben. Wir möchten Menschen vor und in der Ehe zu einem gesunden Umgang mit ihrer Geschlechtlichkeit anleiten und ihnen in der persönlichen Heiligung bzw. Heilung durch den Heiligen Geist helfen.

Problemstellung:

In der Kirchengeschichte wurde die Sexualität des Menschen vielfach unterdrückt und als etwas Sündiges betrachtet. Unsere moderne westliche Gesellschaft dagegen ist gekennzeichnet durch eine Übersexualisierung (insbesondere in Werbung und anderen Medien) und der Ausbeutung der Frau (Pornographie, Prostitution, sexueller Missbrauch). Sex und Liebe werden als zwei getrennte Bereiche betrachtet. Die Ganzheitlichkeit sexuellen Empfindens wird vielfach geleugnet.

Besonders jungen Menschen wird suggeriert: Sex kann man mit jedem haben, während man sich gleichzeitig nach der Person sehnt, mit der man die "wahre Liebe" verwirklichen kann.

Biblische Maßstäbe:

  • Geschlechtliches Empfinden gehört zum Menschen und wird in der Bibel als eine gute Gabe Gottes angesehen. Sie findet ihre Erfüllung in der ehelichen Gemeinschaft von Mann und Frau (siehe 1. Mose 2, 24).
  • Das Wort Gottes gesteht sowohl der Frau als auch dem Mann große Freude und tiefe Erfüllung ihrer sexuellen Bedürfnisse in der Ehe zu (siehe Hohelied 5, 10-16 und Sprüche 5, 15-19), verurteilt aber gleichzeitig jede vor- und außereheliche sexuelle Beziehung (siehe Sprüche 5, 20-23; Matthäus 5, 27-28; 1. Kor 6, 18; Hebräer 13, 4).
  • Sexuelle Vereinigung ist nicht nur ein biologischer Akt, sondern eine ganzheitliche Erfahrung (siehe 1. Korinther 6, 15-16).
  • Ehebruch und Unzucht wurden im Alten Bund streng bestraft (siehe 3. Mose 20, 10-16). Jesus gewährt Vergebung, und fordert, nicht mehr zu sündigen (siehe Johannes 8, 1ff). Paulus bezeugt, dass Ehebrecher, Unzüchtige u.a. durch Jesus reingewaschen, geheiligt und gerechtfertigt werden können (siehe 1. Korinther 6, 9-11).
  • Pervertierte Sexualität ist den "bösen Herzen" und dem "Fleisch" zuzuschreiben (siehe Matthäus 15, 19 und Galater 5, 19-21). So wie jeder einzelne Mensch und die Beziehung zwischen Mann und Frau der Heiligung bzw. Heilung bedarf, so benötigt dies auch die Geschlechtlichkeit eines Menschen (siehe Kolosser 3, 3-5).